Qualitätsbewusstsein

Kaum noch vorstellbar, aber vor rund 10 Jahren war Rapsöl in deutschen Supermärkten eine Seltenheit. Die Zeiten haben sich zum Glück gewandelt. Jahrzehntelang versteckte sich Rapsöl hinter der neutralen Bezeichnung „Pflanzenöl“. beliebteste SpeiseoeleDoch Qualität – ernährungsphysiologisch sowie geschmacklich – setzt sich eben durch!

Heute ist Rapsöl in Deutschland das beliebteste Pflanzenöl. Kein anderes Speiseöl findet seinen Weg so häufig in die Einkaufswagen der Verbraucher. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So wird Rapsöl in verschiedenen Varianten angeboten, es ist in der Küche vielseitig einsetzbar und wird von Ernährungswissenschaftlern wegen seiner vorteilhaften Fettsäuren-Zusammensetzung empfohlen.

rapsoel-gericht1In den Regalen des Lebensmittelhandels findet sich heute oftmals eine attraktive Auswahl an verschiedenen Rapsölen. Angeboten werden zwei Varianten: Rapsöl mit Allroundqualitäten und kaltgepresstes Rapsöl für die besonderen Kochideen.

Rapsöl ist in der Küche vielseitig zu verwenden und für alle Zubereitungsarten gut geeignet. Es eignet sich zum Backen herzhafter und süßer Teige, zum Braten bei kräftiger Hitze, zum Schmoren bei mäßiger Hitze und zum Frittieren. Für Salatsaucen und Marinaden, die nicht erhitzt werden, empfiehlt sich kaltgepresstes Rapsöl.

Das Thema „Deutsche Küche“ beschränkt sich für viele Küchenchefs nicht nur auf die Rezepturen, sondern auch auf den Einkauf von Frischwaren. Die Hauptgründe liegen oft in der Qualität, den kürzeren Transportwegen und dem bewussten Wunsch, das regionale Handwerk und die Landwirtschaft zu unterstützen. (Trends in der Gemeinschaftsverpflegung: Heimisches dominiert, www.catering.de, 31.08.2010)

Rapsöl ist ein regionales Produkt. Regionalität gilt heute als „Megatrend“. Für Industrie und Handel steht sie in der Liste der wichtigsten Themen an zweiter Stelle nach Kostendruck und noch vor Preiskampf sowie Eigenmarken. (Nähe ist gut, www.faz.net, 25.04.2012)